call for papers #95

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Liebe Leute,

seit der Corona-Krise, die uns für Wochen in unsere (falls vorhanden) Wohnungen und Häuser verbannte, wird Öffentlichkeit in vielerlei Hinsicht neu gedacht, hinterfragt und öffentlicher Raum wohl intensiver genutzt den je.

Doch für wen, wie und wofür ist der öffentliche Raum gemacht? Bietet er genügend Platz und Freiraum für alle Menschen, was bedeutet Distanz, Abstand, Nähe? Welche Generationenfragen werden im öffentlichen Raum verhandelt?

Wie darf, soll, muss öffentlicher Raum genutzt werden? Wie wird er medial, politisch, kommerziell, kulturell bespielt? Wie kann Teilhabe durch diese Nutzung funktionieren bzw. was muss dafür in der Stadt, auf der Straße, im Park verändert werden – oder gleich bleiben? Das Thema der nächsten Ausgabe lautet folglich:

RAUM ÖFFNEN

Was bedeutet das für Veränderungen in Bezug auf Mobilität, Stichwort autofreie Städte? Was hat diese Zeit der Isolation mit jeder*m Einzelnen und einer Gesellschaft als solche gemacht und was wird sie noch auslösen?

Das und mehr wollen wir wissen! Schickt uns bis zum 20.7. 2020 eure Texte, Gedanken, Grafiken, Fotos, Crossovers – was immer euch unter den Nägeln, auf den Lippen, in den Hirn- und Herzwindungen brennt!

Eure ausreißer*innen!