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Aktuelles


cfp #89

Entsprechend diesen turbulenten Tagen und Wochen melden wir uns diesmal gleich mit einem doppelten Call for Papers bei euch.

Selbstverständlich werden wir die Weg- und Umbrüche, aber auch den Konstanten der österreichischen Politik ausführlich beleuchten, von A wie Abwahl über I wie, was sonst, Ibiza, bis zu Z wie Zukunft. Da nach dem Fall der rechtsextremen Bundesregierung im Herbst Neuwahlen anstehen, wird die entsprechende Schwerpunktausgabe in deren Vorfeld erscheinen (mehr dazu s. u.).

Die kommende Ausgabe wird sich wie geplant dem essentiellen Thema Wohnen.Leben. widmen.

Ein Dach über dem Kopf ist längst keine Selbstverständlichkeit, und auch wie ein solches beschaffen ist, unterscheidet sich dramatisch. Ein Grund- und Menschenrecht ist es immer und für alle – das in Zeiten rasant steigender Mieten, immer weiter klaffender Unterschiede zwischen Arm und Reich und gezielt geschürtem Sozialneid wieder hart erkämpft werden muss. Obdachlosigkeit, Slumsiedlungen und Leben auf der Straße treffen weltweit immer mehr Menschen und sind längst auch zur Realität mitten in Europa geworden. Für all jene, die zur Flucht vor Krieg, Hunger, Gewalt und Klimakatastrophen gezwungen sind, ist sie es ebenfalls tagtäglich.

Aber es entstehen auch neue solidarische Allianzen und damit Wohnformen, von Squats und noch immer oder gerade neu besetzten Häusern in Großstädten über autonome, kollektive Lebensgemeinschaften in ländlichen Gebieten bis hin zu generationsübergreifenden Wohnungsprojekten und solidarischen Grätzlinitiativen. Soziales Wohnen ist und bleibt eine der wichtigsten Säulen einer demokratischen Gesellschaft, eine Säule die mitunter heftig ins Wanken gebracht wird bzw. im rasanten neoliberalen Fall begriffen ist. Der Kampf gegen Gentrifizierung und Verdrängung gehört ebenso öffentlich thematisiert wie die kritische Frage nach den infrastrukturellen Differenzen von Stadt und Land. Die Forderung nach leistbarer Wohn- und damit Lebensqualität für alle kann nicht laut genug sein.

Wir sind gespannt auf eure Gedanken, Texte, Aktionen, Reflexionen. Textliche Beiträge sämtlicher Genres bitte wie üblich in einer Länge von max. 8000 Zeichen (für Print), willkommen sind wie immer ebenso alle foto/graphischen Zugänge, Cartoons und Comics. Redaktionsschluss ist der 18. Juni 2019 (!)

 


cfp #90

Dem Thema Neuwahlen & Co. werden wir uns wie gesagt in der darauffolgenden Ausgabe widmen, dafür versenden wir dann auch nochmal zeitgerecht einen eigenen Call for Papers. Wer uns schon vorher Texte und Beiträge zur Lage der Nation zukommen lassen möchte, kann das gerne tun. Diese publizieren wird je nach Schwerpunktsetzung und Umfang entweder auf unserer Homepage – auf der euch, das verraten wir hiermit schon mal ganz leise, im Sommer ein Relaunch erwartet – oder auf unserem verlinkten Blog http://www.tatsachen.at, den wir als Plattform für aktuelle politische Themenstellungen und Ereignisse eingerichtet haben. Beiträge, die über die Tage hinaus nicht an Aktualität verlieren, planen wir eventuell auch schon in die herbstliche Themenausgabe zur politischen Situation in Österreich ein. Also, lasst uns wissen,

worüber ihr recherchiert, was ihr denkt, was euch bewegt, wohin eure Analysen führen, welche Utopien ihr verwirklichen wollt, welche Erwartungen ihr stellt, wo eure Kritik ansetzt, welche Fakten ihr zuwenig beachtet findet, und welche Stimmen dringen gehört werden müssen!

Klar ist: Ein heißer Sommer beginnt gerade, im Herbst sind heftige Temperaturschwankungen zu erwarten.

In diesem Sinne, Sonne tanken, Kräfte sammeln, fixzam bleiben, neue Solidaritäten bilden, damit all das anders wird, was so nicht bleiben darf und kann!


Eure

ausreißer*innen


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NEU!

https://tatsachen.at
Blog über was der Fall ist.

ÜBER TATSACHEN
Es ist nicht Normalität. Es ist Normalisierung: wenn demokratische Grundwerte und Rechte nicht mehr anerkannt werden, wenn die Gültigkeit von Menschenrechten in Zweifel gezogen und ausgehebelt wird, wenn Rassismus und Faschismus nicht mehr die rote Linie sind, die von Meinung zu Verbrechen überschritten wird, wenn Sexismus nicht verurteilt, sondern gesetzlich legitimiert ist und Armut als Schuld der Armen statt der Reichen gilt. All das ist weder normal noch legitim. Das wird es nie sein und nie werden, nicht durch Hetze, die sich ins Denken brennt, nicht durch Wahlen und ebenso wenig durch Gesetze. Nirgendwo auf der Welt, auch nicht in Österreich mit seiner schwarzblauen Regierung.

Das ist Tatsache.

[...]

Information heißt, Fakten zu erklären, zu verorten, zuzuordnen, die verschiedenen Interessen verständlich darzustellen und ihre Folgen für alle sichtbar zu machen. Verständnis schafft Wissen schafft Realität. Das ist seit der Aufklärung die Basis jeder Demokratie – die ohne die Freiheit von Presse, Kunst und Kultur keine ist und keine sein kann.

Genau deshalb haben wir uns zur Gründung von tatsachen.at entschlossen.

Mehr auf: https://tatsachen.at/ueber-tat-sachen/



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